Das Kloster Fischingen befindet sich im sogenannten «Tannzapfenland» im Schweizer Kanton Thurgau. Zur Zeit des heiligen Meinrad gab es dieses Kloster ebenfalls noch nicht: Es wurde «erst» im Jahr 1183 vom Konstanzer Bischof gegründet, um (Jakobs-) Pilgern von Konstanz nach Einsiedeln Unterkunft zu bieten. Diesem Stiftungszweck kommt das Kloster bis heute nach – auch Pilger auf dem MEINRADWEG können davon Gebrauch machen.

Seine Blütezeit erlebte das Kloster im frühen 13. Jahrhundert und ist seither bekannt als Grabstätte der heiligen Idda von Toggenburg (+1226). Im Im 17. und 18. Jahrhundert wurde das Kloster im Barock- und Rokokostil erbaut. Das Kloster wurde 1848 von der Kantonsregierung aufgehoben und ist erst seit 1977 wieder offiziell Heimat einer kleinen Mönchsgemeinschaft.

Tätigkeitsfelder der Fischinger Benediktiner sind die Pfarreiseelsorge, die Gastfreundschaft für Menschen auf der Suche, die Betreuung der Pilger sowie ein breites Bildungs- und Meditationsangebot. Pilger auf dem MEINRADWEG sind in Fischingen also bestens aufgehoben! Für sie steht ein Mehrbett-Pilgerzimmer zur Verfügung, wo gegen Vorzeigen des Pilgerpasses ein ermässigter Preis möglich ist.

In der St. Idda-Kapelle wird vom 1. März bis 31. Oktober ein Pilgersegen angeboten: an Wochentagen um 07.45 Uhr, an Sonn- und Feiertagen nach den Laudes um 08.15 Uhr. Die Pilger sind herzlich zu den Gebetszeiten und der Eucharistiefeier der Mönchsgemeinschaft eingeladen.