Im Tal der jungen Donau liegt die 1077 als Augustiner-Chorherrenstift gegründete und 1863 als Benediktinerkloster wiederbesiedelte Erzabtei St. Martin – das Mutterkloster der Beuroner Benediktinerkongregation. Die Feier der Liturgie sowie die unterschiedlichen Formen der Gastfreundschaft gehören zu den wichtigsten Aufgaben der rund 40 Mönche der Erzabtei.

Das Kloster Beuron existierte zur Zeit des heiligen Meinrad freilich noch nicht, doch ist das benediktinische Leben im deutschen Sprachraum ohne Beuron fast nicht denkbar. Wie die Reichenau zu Lebzeiten Meinrads, so stellte Beuron im 19. und frühen 20. Jahrhundert ein wichtiges Zentrum der benediktinischen Kultur und der geistlichen Erneuerung dar. Die Beuroner Abteikirche ist wie die Taufkirche des heiligen Meinrad in Sülchen dem heiligen Martin von Tours (+397) geweiht.

Die Pilger auf dem MEINRADWEG können im Gästehaus des Klosters die sprichwörtliche «benediktinische Gastfreundschaft» geniessen, bevor es weitergeht nach Hegne und zur Insel Reichenau.